Case Study

 

Die Ludwig Görtz GmbH, eines der führenden deutschen Schuhhandelsunternehmen, stellt mit der eF|CommerceEngine (eF|CE) als zentralem Order-Management-System eine hohe Performance im neuen Online-Shop und nahtlose Multi-Channel-Prozesse sicher. Das Handelsunternehmen realisiert darüber hinaus für alle Kanäle auch kürzere Lieferzeiten und eine deutlich höhere Warenverfügbarkeit.

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Görtz baut Multi-Channel-Kompetenz aus

Die eF|CommerceEngine dient in dieser neuen Infrastruktur als zentrale Drehscheibe für alle vertriebsrelevanten Daten wie Artikel, Preise, Bestände und Aufträge. Die Engine steuert dabei nicht nur den Austausch zwischen dem Online-Shop und den internen Order-, Versand- und Payment-Systemen, sondern bindet zudem die Filialen in die neu definierten Bestell- und Logistikprozesse ein.

 

 

 

 

"Eine der zentralen Stärken der eF|CommerceEngine ist ihre hohe Interoperabilität, welche eine nahtlose Integration
in etablierte Prozesse ermöglicht."

FRANK REVERMANN
Geschäftsführer 
Vertrieb, Marketing & E-Commerce

 

Mit dem Launch seiner neuen Internetpräsenz im August 2015 hat Görtz zugleich seinen kompletten Logistikbereich umstrukturiert. Wurden der Online-Shop und die Logistik für den Online-Versand vormals durch einen externen Full-Service-Anbieter betrieben, so sollten diese Prozesse bei Görtz künftig integriert und in der eigenen Infrastruktur abgebildet werden. Ein Argument für diese Neuausrichtung war die Zielsetzung, aus dem eigenen Zentrallager sowohl den Offline- als auch den Online-Kanal bedienen zu können. Neue Features wie Click & Collect oder die Retourenannahme in der Filiale unterstreichen zudem den verstärkten Multi-Channel-Fokus bei Görtz. Bei der Selektion einer leistungsstarken Prozess-Engine, die alle wichtigen Prozesse und Systeme aus eCommerce und Cross-Channel-Handel miteinander integrieren sollte, fiel die Wahl schließlich auf die eF|CommerceEngine.


Umfassende Multi-Channel-Funktionalitäten

Im Online-Shop von Görtz werden zwei Auftragstypen unterschieden: Bestellungen, die durch eine Kundenbestellung über den Online-Shop eingehen und direkt an den Kunden geliefert werden, und Aufträge, die an einem Filialterminal durch einen Mitarbeiter ausgelöst werden. Diese Bestellungen kommen über einen separaten Vertriebskanal in die CommerceEngine. Ein weiteres Cross-Channel-Feature der neuen Handelsinfrastruktur bei Görtz ist die Möglichkeit der Filialreservierung für den Online-Shop Kunden über die Check & Reserve-Option. Hier können über den Online-Shop Bestände in der Wunschfiliale geprüft und eine Reservierung in der Filiale vorgenommen werden. Ein entsprechender Auftrag wird direkt an die Engine und von dort in das Warenwirtschaftssystem geleitet. Zur Abwicklung der Reservierungsaufträge erhalten die Mitarbeiter in der jeweiligen Filiale einen direkten Zugriff auf die Auftragsübersicht.


Hohe Performance im Shop

Wir haben unter Einbeziehung von iShop, dem Basissystem für den Görtz Online-Shop, eine Architektur entwickelt, die den klar definierten, hohen Performance-Anforderungen des Handelsunternehmens auch bei Spitzenlasten gerecht werden kann. Da sämtliche Bestandsdaten in der CommerceEngine vorgehalten und vom extrem schlank gestalteten Shop ausschließlich bei konkretem Bedarf abgefragt werden, konnten ausgesprochen kurze Antwortzeiten und eine hohe Performance realisiert werden.


Bewährte Prozesse werden nahtlos optimiert

Eine der zentralen Stärken der Engine ist ihre hohe Interoperabilität, welche eine nahtlose Integration in etablierte Prozesse ermöglicht. Bei Görtz kommt dieser Aspekt besonders in der Logistik zum Tragen: Als zentrales Order-Management-System verwaltet die CommerceEngine sämtliche Order-Eingänge aus dem Online-Shop. Sobald eine Freigabe erfolgt, übergibt die Engine den Auftrag direkt an das vorhandene Pick-System. Dank dieser Herangehensweise musste Görtz die bestehenden und erfolgreich etablierten Prozesse im Lager nicht neu strukturieren – der Picker arbeitet nach wie vor in seinen gewohnten Abläufen zur Kommissionierung von Waren. Sobald das Picking abgeschlossen ist, übernimmt die eF|CE wieder die Steuerung der nun folgenden Versandaufgaben, wie den Druck der Versandlabels und Lieferscheine sowie die finale Versandfreigabe.


Kundenorientierte Zahlungswege verbinden die Vertriebskanäle

Neben der Beauftragung eines neuen Payment-Service-Providers durch Görtz und einer externen Bonitätsauskunft integriert die eF|CommerceEngine eine übergreifende Limitprüfung in die Payment-Risk-Evaluation des Handelsunternehmens. Ein besonderes Element der Payment-Infrastruktur ist die GMCE, ein von Görtz entwickeltes Tool, das eigens zur Verwaltung von Kundenkarten, Geschenkkarten und Gutscheinen entworfen wurde. Die CommerceEngine betrachtet die GMCE als eigene Bezahlart, wodurch dem Kunden kombinierte Payment-Modelle angeboten werden können: Er kann entweder komplett mit seiner Geschenkkarte bezahlen oder in Kombination mit anderen Zahlungsmethoden wie beispielsweise PayPal oder Kreditkarte und zusätzlich preisrabattierende Gutscheincodes einlösen.

 

 

Kontakt

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